Archive for the ‘Schauspieler’ Category

Claire Danes

Als zwölfjährige Tochter eines New Yorker Künstlerpaares hätte Claire Danes eine Rolle in Steven Spielbergs „Schindlers Liste“ erhalten sollen. Als man ihr jedoch für die Zeit der Dreharbeiten in Polen keinen Privatlehrer zusagen konnte, lehnten ihre Eltern die angebotene Rolle ab. Zuvor spielte Claire Danes 1992 bereits in einer Episodenrolle in der Erfolgsserie Law & Order. Ihre Hauptrolle in der Fernsehserie Willkommen im Leben brachte Danes einen Golden Globe ein und machte sie und ihren TV-Partner Jared Leto noch während ihrer Ausbildung an der Performing Arts High School of New York zu Filmstars.

Für den Film Titanic wurde Danes die Hauptrolle der Rose angeboten, sie lehnte jedoch ab, weil sie kurz zuvor im Film „Romeo & Julia“ mitspielte.1998 erhielt Claire Danes einen London Critics Circle Film Award als Beste Schauspielerin in dem Film William Shakespeares Romeo & Julia, der gleichzeitig schauspielerisch ihr Durchbruch war. Seit 2011 spielt sie die Hauptrolle der Carrie Mathison in der Showtime Serie Homeland, für die sie 2012 und 2013 zwei Golden Globes sowie zwei Emmys erhielt.

Amy Acker

Amy Acker ist die Tochter eines bekannten Rechtsanwaltes. Amy Acker studierte drei Jahre lang Schauspiel an der Southern Methodist University und machte dort 1999 ihren Abschluss.

2001 erschien Amy Acker erstmals in der Serie Angel – Jäger der Finsternis in der Rolle der Winifred „Fred“ Burkle, einer in einer mittelalterlichen Dämonendimension gefangenen, hochintelligenten Studentin, die von Angel und seinem Team gerettet wird und im weiteren Verlauf der Serie eine wichtige Mitarbeiterin ist.

2003 gewann Amy Acker den beliebten Saturn Award, für den sie auch 2002, als der Award an Alyson Hannigan ging, und 2005 nominiert war. 2002 wirkte Amy Acker in einer Nebenrolle an dem Steven Spielberg Film „Catch Me If You Can“ mit.

Nach dem Ende von „Angel – Jäger der Finsternis“ arbeitete Amy Acker in verschiedenen anderen Serien und kleineren Filmproduktionen mit. Sie sprach die Rolle der Huntress in einigen Folgen der animierten Serie Die Liga der Gerechten und war in der fünften und letzten Staffel von Alias – Die Agentin in der Rolle der Kelly Peyton zu sehen. 2008 wurde sie für Joss Whedons neue Serie Dollhouse verpflichtet, in der sie für dreizehn Folgen die Rolle der Dr. Claire Saunders verkörperte. Daraufhin folgte eine Hauptrolle in der ABC Dramaserie Happy Town, welche allerdings nur acht Folgen umfasste.

Acker ist seit 2003 mit Schauspielkollege James Carpinello verheiratet, die beiden haben seit 2005 einen gemeinsamen Sohn und seit dem 1. September 2006 eine gemeinsame Tochter.

Sarah Shahi

Während sie am Set von Dr. T and the Women arbeitete, traf Sarah Shahi 2000 den bekannten Regisseur Robert Altman, der sie ermutigte, nach Los Angeles zu ziehen um Schauspielerin zu werden. Dort bekam sie einige Rollen in bekannten Fernsehserien wie Alias – Die Agentin, Dawson’s Creek, Emergency Room – Die Notaufnahme und Supernatural. Ihren Durchbruch hatte sie mit The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben, wo sie ab der zweiten Staffel an der Seite von Schauspielerinnen wie Jennifer Beals, Katherine Moennig und Pam Grier die Latina Djane Carmen de la Pica Morales spielte. Ab 2007 war sie als Detective Dani Reese neben Damian Lewis in den beiden Staffeln der NBC-Krimiserie Life zu sehen.

Ab Oktober 2012 übernahm Sarah Shahi in Chicago Fire eine Nebenrolle als Renée Royce, die Freundin von Kelly Severide. Im Februar 2013 begann sie ihre Nebenrolle als Samantha Shaw in der CBS Serie Person of Interest, die mit dem Beginn der dritten Staffel zu einer Hauptrolle ausgebaut wurde

Taraji P. Henson

Taraji P. Henson debütierte 1997 in einer Folge der Fernsehserie Smart Guy. In dem für das Fernsehen produzierten Horrorfilm Hexen für die Schule des Satans spielte sie an der Seite von Shannen Doherty eine der größeren Rollen. Die Rolle im Filmdrama John Singletons Baby Boy brachte ihr 2001 einen Sonderpreis des Internationalen Filmfestivals von Locarno als Ensemblemitglied und 2002 eine Nominierung für den Black Reel Award.

In der Filmbiografie Talk To Me spielte Taraji P. Henson die Rolle der Freundin des von Don Cheadle verkörperten Radiomoderators Ralph Waldo Greene. Sie erhielt im Jahr 2007 als Ensemblemitglied den Gotham Award und wurde für den Satellite Award nominiert, im Jahr 2008 wurde sie für den Image Award nominiert.

Taraji P. Henson sang für den Film Hustle & Flow den später mit einem Oscar prämierten Song „It’s Hard Out Here for a Pimp“, diesen Song sang sie auch während der Oscarverleihung am 5. März 2006.

Die Leser der Zeitschrift Black Men Magazine wählten Henson als eine der 10 Sexiest Women of 2001.

2008 übernahm Taraji P. Henson die Rolle der Queenie im Filmdrama Der seltsame Fall des Benjamin Button und wurde dafür für den Oscar 2009 als beste Nebendarstellerin nominiert. Für die gleiche Rolle wurde sie außerdem von der Austin Film Critics Association als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet und für den Preis bei den Critics’ Choice Movie Awards nominiert.

2010 spielte sie ausserdem im Film Karate Kid als Mutter von Dre mit.

Kevin Chapman

Kevin Chapman spielte seine erste Rolle in dem Film „Monument Ave“ des Regisseurs Ted Demme im Jahr 1998. Seitdem spielte er in Filmen wie Schlimmer geht’s immer!, Mystic River, 21 Gramm oder Blow. Nach Episodenrollen in Fernsehserien wie „Practice – Die Anwälte“, „CSI: Vegas“, „Boston Legal“ und 24 wurde er durch durchgehende Rollen in den Serien „Brotherhood“ und „Rescue Me“ einem breiten Publikum bekannt. Seit 2011 übernimmt er neben James Caviezel, Taraji P. Henson und Michael Emerson eine der vier Hauptrollen der US amerikanischen Krimi SiFi Fernsehserie Person of Interest des britischen Drehbuchautors Jonathan Nolan.

2010 lieh Kevin Chapman dem Videospiel Mafia II seine Stimme.

Jim Caviezel

Jim Caviezel begeisterte sich bereits früh für Sport, insbesondere für Basketball. 1984 besuchte Jim Caviezel die Mount Vernon High School, wechselte nach zwei Jahren an die O’Dea High School und zog alsbald zu Freunden seiner Familie. Noch im selben Frühjahr ging er dann auf die Burien Kennedy High School, um für das dortige Basketball Schulteam zu spielen und wurde dort außerdem zum Mr. Prettiest Eyes gekürt.

Im Jahr 1987 immatrikulierte der Linkshänder Caviezel an der Bellevue Community College, wurde später Mitglied der Sigma Chi Studentenverbindung und wurde dort ebenfalls in das Basketball Team des Colleges aufgenommen. Außerdem wurde er ein großer Fan der Minnesota Vikings, einem Verein, der der amerikanischen American-Football-Profiliga angehört. 1990, im Jahr nach seiner Minirolle in My Private Idaho, zog er nach Los Angeles in das große Haus eines Professors an der Universität von Südkalifornien und kellnerte zwischen den College Vorlesungen in einem Strandrestaurant.

Jim Caviezel gilt als sehr religiös und unterstützte mehrfach in Wahlkämpfen Kandidaten der Republikanischen Partei, wie etwa den für seine christlich-fundamentalistischen Ansichten bekannten Rick Santorum. 2006 sorgte Caviezel für Aufsehen, als er sich in einem Wahlkampfspot gegen Stammzellenforschung aussprach und dabei eine fragliche Äußerung tätigte, die mit „ihr betrügt den Sohn Gottes mit einem Kuss“ übersetzt wurde. Dies wurde weithin so interpretiert, dass Caviezel den Befürwortern der Stammzellenforschung vorwirft, mit ihrer Forschung unter Vorspiegelung menschenfreundlicher Haltung Gottes Schöpfung zu betrügen.

Michael Emerson

Seinen Durchbruch als Darsteller hatte Michael Emerson im Jahr 1997, als er in einem von der Kritik gelobten Off Broadway Stück die Rolle des Oscar Wilde spielte. Emerson, der neben seinen Theaterengagements häufiger in Fernsehserien mitspielte, erhielt im Jahr 2001 einen Emmy als Bester Gaststar in einer Dramaserie für seine Rolle in „Practice – Die Anwälte“.

2006 bis 2010 spielte Michael Emerson die Rolle des Benjamin Linus in der Fernsehserie Lost. Zunächst sollte er nur in drei Episoden mitwirken. Die Produzenten waren von seinen schauspielerischen Leistungen jedoch so beeindruckt, dass sie ihn für weitere fünf Folgen unter Vertrag nahmen und die von ihm dargestellte Figur schließlich zu einem der Hauptcharaktere der Fernsehserie umgestalteten. Seit 2011 ist Emerson in der Hauptrolle des mysteriösen Milliardärs Mr. Finch in der Krimiserie Person of Interest zu sehen.

Seit 1998 ist Michael Emerson mit der Schauspielerin Carrie Preston verheiratet, mit der er unter anderem in den Filmen Straight Jacket, Grace & Gloria und The Journey gemeinsam zu sehen war.

Jordan Gavaris

Jordan Gavaris ist das jüngste von drei Kindern eines Lehrers und einer Hausfrau. Ein Verwandter von ihm ist der bekannte Regisseur Costa-Gavras. Nachdem Jordan Gavaris zwei Jahre lang ein College besucht hatte, entschied er sich, Schauspieler zu werden.

Sein Filmdebüt gab Gavaris im Jahr 2008 in 45 R.P.M.. Nach einem kurzen Auftritt in der Jugendserie Degrassi: The Next Generation hatte er 2010 seine erste Hauptrolle in der kurzlebigen Fernsehserie Unnatural History des Senders Cartoon Network. Seit 2013 gehört er als Felix Dawkins neben Tatiana Maslany zur Hauptbesetzung der mehrfach ausgezeichneten SiFi Serie Orphan Black. Während seines Engagements bei Orphan Black war er auch im Film Curse of Chucky sowie in einer Folge der Serie Cracked zu sehen.

Er erhielt eine Nominierung als Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie bei den Canadian Screen Awards 2014.

Dylan Bruce

Dylan Bruce wuchs mit zwei Schwestern und seinem Bruder in Vancouver in Seattle auf. In Seattle begann er auch mit dem Modeln, er erwarb an der University of Washington einen Bachelor in Drama und Wirtschaftswissenschaften.

Seine erste Hauptrolle in einer Serie, welche auch zugleich seine erste Fernsehrolle überhaupt war, war die des Martin Kail in der Mobisode 24:Conspiracy, einem Spin-off der Fox-Serie 24. Nach dieser spannenden Rolle trat er in zahlreichen Fernsehserien wie Joey, Die Sopranos, Las Vegas und CSI: NY auf. Zwischen 2007 – 2008 war er in insgesamt 100 Folgen der Seifenoper „Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt“ als Chris Hughes zu sehen. 2010 folgte eine Rolle im Film „Unstoppable – Außer Kontrolle“. Auch verkörperte er von 2010 bis 2012 in 22 Folgen der Webserie The Bay den Brian Nelson. Seit März 2013 hat er neben Tatiana Maslany und Jordan Gavaris eine Hauptrolle in der mehrfach ausgezeichneten SiFi Serie Orphan Black.

Tatiana Maslany

Ihren ersten Fernsehauftritt hatte Tatiana Maslany in Form der Hauptrolle als Rome Greyson in der kanadischen Kinderserie 2030 CE, die sie von 2002 bis 2003 spielte. In den nachfolgenden zwei Jahren spielte sie Hauptrollen in den vier Fernsehfilmen „Booky Makes Her Mark“, „Die Räuberbraut“, „Echoes 2 – Stimmen aus der Zwischenwelt“ und „Sabbatical“, bevor sie 2007 im Horrorfilm „The Messengers“ die Rolle der Lindsay Rollins, die zusammen mit ihrer Familie versucht, Rache an ihrem Mörder zu nehmen, übernahm.

Es folgten weitere Gastauftritte in kanadischen Fernsehserien, wie Would Be Kings, Flashpoint – Das Spezialkommando und The Listener – Hellhörig, eine Nebenrolle in der vierten und letzten Staffel von Instant Star und von 2008 bis 2010 eine staffelübergreifende Rolle als Kit Bailey in Heartland – Paradies für Pferde. Neben größeren Rollen in den beiden Filmdramen Hardwired und Defendor wurde sie für ihre Rolle in Grown Up Movie Star bei den Genie Awards 2011 nominiert und gewann beim Sundance Film Festival den Special Jury Prize.

2010 spielt sie in der BBC-Miniserie The Nativity, einer Nacherzählung der Weihnachtsgeschichte, die in Deutschland unter dem Titel Die Weihnachtsgeschichte – Das größte Wunder aller Zeiten gezeigt wurde. Zu den weiteren Fernsehauftritten zählten eine vierteilige Rolle als Sarah Wexler in Being Erica – Alles auf Anfang und ein Gastauftritt in Alphas.

2012 folgte dann eine weitere größere Rolle im Film Für immer Liebe und die Rolle der Sister Meir in sieben der acht Episoden der Miniserie Die Tore der Welt, die auf dem gleichnamigen Roman von Ken Follett basiert. Seit März 2013 übernimmt sie in der von BBC America und Space ausgestrahlten SiFi Serie Orphan Black die Hauptrolle. Sie spielt dort verschiedene Klone, die alle 1984 geboren und von verschiedenen Müttern durch künstliche Befruchtung entstanden sind. Dafür wurde sie für den Golden Globe Award als Beste Serien Hauptdarstellerin nominiert und gewann bei den Critics’ Choice Television Awards 2013 den Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie.

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